Goldener Schnitt

Eines der bekanntesten Methoden ein Foto besser zu machen, ist die Beachtung des goldenen Schnitts.

 

Was ist das? Teile das Bild gedanklich in 9 gleiche Teile, bzw. Teile das Bild sowohl horizontal, als auch vertikal in drei Teile. Ich nehme auch gerne zwei Finger zur Hilfe.

 

Der Trick ist jetzt das Interessante am Bild nicht in die Mitte zu setzen, sondern auf eines der gedachten Linien oder noch besser, auf eines der Kreuze.

 

GoldenerSchnitt

Wo die gedachten Linien sich kreuzen, sieht der Betrachter besonders gerne hin, Nelly zeigt euch wo sich die Linien kreuzen.

 

Kreuz oben links ist das Auge von Nelly, unten links das Auge vom Pinguin und oben rechts… na, ihr wisst schon.

 

Was ist das Interessante? Bei Portraits, ist es ein Auge, bei Landschaften der Horizont oder ein Gebäude. Fange an eine Sache auf die Linie zu legen und später kombinierst Du mehrere Dinge.

 

Du musst die Linie oder das Kreuz auch nicht genau treffen. Lerne aus dieser Lektion, das Motiv nicht genau in die Mitte zu setzten, sondern etwas zur Seite. Das ist der erste Schritt zu besseren Fotos.

 

Hier noch ein Beispiel:

Hamburg-Gegenlicht

Ich nehme an Dein Auge schaute zuerst auf eine Laterne, dann wahrscheinlich auf die zweite Laterne und dann schwenkte es zu dem Mann, vielleicht auch umgekehrt.

Wenn ihr jetzt genau nachmisst, habe ich die Drittelregel oder den goldenen Schnitt gar nicht genau getroffen, aber das ist auch nicht so wichtig. Eine Lampe ist links, eine ist rechts und der Mann bzw. der Horizont und das Geländer ist nicht in der Mitte, sondern ungefähr auf der gedachten unteren Linie.

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